2018/03 - Schurlis Frühjahrsputz (Lösungen)

 

Name Lösung(en) Bewertung des RO Punkte
       
Helga Hallo lieber RO,
ich würde es mit Querlüften probieren, d.h. zwei gegenüberliegende Fenster öffnen, feststellen, wie der Luftzug geht und dort das Staubtuch ausschütteln, wo die Luft zum Fenster hinaus strömt.
Liebe Grüße und Frohe Ostern!
Helga
Eine gute und akzeptierte Idee, die noch dazu auch im Sommer funktioniert. Andererseits versagt sie bei völliger Windstille, deshalb 1 Punkt Abzug!

 

39
Traude Lieber RO!
Bin etwas ratlos. Das einzige, was mir dazu einfällt ist, dass Schurli die Reihenfolge der Arbeitsgänge ändern hätte müssen, d. h. zuerst Staub wischen, dann Staubtuch ausschuetteln und dann erst zusammenkehren (nicht zu stürmisch, sonst wird wieder Staub aufgewirbelt ...) und aufwaschen.

LG Traude

Pragmatisch orientiert; ändert die Voraussetzungen, und schon ist das Problem keines mehr!

3 Mitspielpunkte.

3
Andreas Werte Redaktion,

mein Tipp für Schurli, den Saubermacher:

mit Hilfe eines Ventilators (oder auch mehrerer Ventilatoren) während der "Staub-weg"-Aktion in dem Raum, in dem es "das Fenster" gibt, ein wenig Überdruck erzeugen. Das sollte reichen, um die lästigen Partikel draussen zu halten. Der Überdruck müsste natürlich auf die jeweilige Wetterlage (Wind etc.) abgestimmt werden.

Alternativen sind denkbar:
- zum "Staubwischen" einen "Staubsauger" verwenden (mein Favorit)
- Boden abdecken (viel Arbeit!)
- feucht aufwischen (und den Staub so binden; dann erübrigt sich das Ausschütteln, und wir haben wieder kein Rätsel)
- Vorhang vor das Ausschüttel-Fenster (und dann gefinkelt ausschütteln)

Bin gespannt!

Beste Grüße aus Wien
Andreas
Hier geht es voll technisch an; leider wird das so nicht funktionieren. Die im Raum aufgestellten Ventilatoren würden nur Überdruck erzeugen, wenn sie Luft von außen ansaugen könnten; ansonsten wälzen sie nur die Luft im Raum um (und verteilen den Staub erst recht großzügig). Es würde aber helfen, den Ventilator aufs Fensterbrett zu stellen und direkt davor mit dem Staubtuch zu wacheln (Dabei quer zur Mauer halten, damit die Luftströmung nicht behindert wird). Auf diese Weise würde, im Techno-Quacksprech gesagt, die natürliche Konvektionsströmung in eine erzwungene Konvektion in Gegenrichtung umgewandelt.

Die übrigen Alternativen des 4. Einsenders gehen, wie von ihm (ihr?) selbst erkannt, am Rätsel vorbei. Ganz schlecht wäre die Idee mit dem Vorhang, der durch diese Maßnahme selber zum Staubtuch wird!

 

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Jasmin Guten Morgen !

Auch wenn der Einsendeschluss schon knapp vorbei ist (28.2.!), versuch ich trotzdem mein Glück.

Ich hätte gleich 3 Lösungsvorschläge, wobei 2 relevant sind. Da ich aber nicht weiß, ob Schurli im Bungalow oder in einem Stockhaus wohnt, führe ich beide an.

1. Lösung: Schurli öffnet das Fenster im aufgewaschenen Raum, geht in den Stock hinauf, öffnet dort ein Fenster und staubt das Tuch aus.

Durch den Zug (warme Luft steigt auf) sollte der Staub hinausfliegen.

2. Lösung: ergibt sich aus jahrelanger Forschung illegaler Rauchaktivitäten in Nichtraucherräumen- Hält man die Zigarette 2 cm vor das geöffnete Fenster aber im Hausinnneren, zieht der Rauch hinaus.

Hält man die Zigarette aus dem Fenster raus, zieht der Rauch herein. Schurli muss also das Staubtuch kurz vorm Fenster aber IM Raum ausbeuteln, damit der Staub hinauszieht.

3. Lösung: die ich anwende, wenn ich Staub wische zu Hause, aber hier vermutlich nicht gewünscht ist, Tuch anfeuchten, feucht wischen, Tuch in Abwasch oder Badewanne auswaschen und dann Badewanne oder Abwasch putzen.

Ich wünsche ein frohes Osterfest!!!

Lg Jasmin

 

Hat gleich 3 Lösungen, von denen die erste am ehesten meinen unrsprünglichen Intentionen entspricht: Unten fällt kalte Luft herein. oben fliegt warme Luft hinaus! Schurli hat dann allerdings beide Effekte am selben Fenster benutzt und braucht somit keine mehrstöckige Wohnung. Die zweite Lösung wird wohl ähnlich funktionieren: Bleibt die Zigarette innerhalb des Raumes, hat der Rauch noch die Möglichkeit, aufzusteigen, ehe der thermische Effekt, wie bei Lösung 1 beschrieben, wirken kann. Hält man die Zigarette hinaus, wird der Rauch aus demselben Grund durch die kalte Luft hereintransportiert. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied zur Staublawine aus dem Staubtuch: Der Zigarettenrauch steigt von selbst auf, weil warm, der Staub sieht von sich aus keine Veranlassung, aufzusteigen! Lösung 3 geht denselben Weg wie der 1. Einsender.

 

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RÄTSEL-
ONKEL:
Sobald das Fenster offen ist, strömt oben die warme Luft hinaus und  unten die kalte Luft (mit dem Staub) herein.

Wenn sich Schurli auf ein Stockerl stellt und im oberen Bereich des Fensters ausschüttelt, wird der Staub mit der warmen Luft hinausgetragen.